Reflektortest
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- Erstellt am Samstag, 27. August 2011 22:12

Der Versuchsaufbau orientiert sich an meinem Reflektorvideo von letzter Woche.
Getestet wurden:
- Juwel Reflector
- JBL Solar REFLECT 55
- Dennerle TROCAL Longlife Power Reflect
- PU-Hartschaum, weiß-gelb
- mp-Abdeckungsklappe (ca. 1000 mm, dreckig, älteres Baujahr)
Die Reflektoren wurden alle in der Ausführung für 590 mm Röhren beschafft und es handelt sich um Neuware. Das PU-Hartschaumstück wurde grob auf ein entsprechendes Maß abgelängt.
Beleuchtet wird über 2x30W EVG-Doppelleuchtbalken, der nur einflammig betrieben wird. Leuchtmittel Philips TL-D 30W/840.
Beleuchtungsstärke wurde gemessen mit einem Voltcraft LX-1108. Unter dem Leuchbalken wurden mittig in dem von mittels der Blenden separierten Raum, die Beleuchtungsstärke auf definierten Punkten gemessen. Die Punkte waren gleichmäßig verteilt auf einer Linie, die auf dem Untergrund quer zur Achse der Leuchtstoffröhre verläuft. Als Blenden für die Seiten des Versuchsraums habe ich jetzt PVC-Hartschaumplatten genutzt, da sie stabil genug sind, um eine definierte Geometrie zu gewähleisten und matt sind. Über den Versuch wurde eine schwarze Stoffbahn gespannt. Das Zimmer wurde für den Versuch abgedunkelt, uch selber habe mich dunkel gekleidet. Meine Bewegungen schienen so nur einen vernachlässigbaren Einfluss gehabt. Die Reflektoren wurden so ausgerichtet, dass sie mittig über dem Versuchsraum platziert waren und die Befestigungen nach oben gerichtet waren.
An dem Aufbau lässt sich noch einiges machen. Ich sehe das ganze eher als "Alpha-Test". Aber die ersten Versuche waren auch schon sehr interessant und eben auch schnell umgesetzt ... mal schauen, wie´s klappt und, ob es was zu messen gibt. Ich sammel noch Ideen für einen "festeren" Versuchsaufbau.
Das schlechte Abschneiden des Dennerle-Reflektor vor Allem verglichen mit dem vermeintlich simplen Juwel-Reflektor hat mich stutzig gemacht. Daher habe ich weiter an den Versuchsbedingungen gefeilt. Daher habe ich die Höhe variiert, um einen größeren Winkel zu erfassen (Versuch 2), um auszuschließen, dass der Reflektor, nicht vielleicht schlicht einen größeren Öffnungswinkel gedacht besitzt. Anschließend wurde die andere Ausrichtung der Reflektoren getestet (kurze Seite nach vorne) wegen des Aluprofils des Leuchtbalkens. Es schattet leicht hab. Nach dem Umgedrehen stoßen die Reflektoren an den Leuchtbalken. Danach (Versuch 4) wurde der Leuchtbalken um 90° gekippt, um den Einfluss des Aluprofils auszuschalten, und es wurde der Versuch auf dem Boden aufgebaut, um den betrachteten Winkel weiter zu vergrößern.
Nachtrag (29.08.): Ich habe übrigens die Röhre vor dem Versuch geschätzte 10 min laufen lassen. Zwischen Versuch 3 und 4 wurde sie kurz vom Netz genommen und anschließend wurden auch wieder einige Minuten bei angeschalteter Lampe gewartet. Ich hatte nache dem 2. Versuch übrigens auch mal kurz ausprobiert, wie sich leichtes Drehen der Reflektoren auswirkt- das hat aber anscheinend auch nicht viel geändert.
Bei http://www.aquaristikimdetail.net und http://www.aquaristik-live.de habe ich das ganze mal zur Diskussion gestellt.
Versuch 1

Hier die Messwerte in Lux. Darunter die Aufsummierung und die rel. Änderung bezgl. der Messung ohne Reflektor:


Versuch 2




Versuch 3




Versuch 4








